Systemische Gesprächstherapie

In der Systemischen Gesprächstherapie erforschen wir die Beziehungsprozesse, die an der Entstehung und Aufrechterhaltung eines Problems beteiligt und daher auch für Veränderungs- und Lösungsprozesse von Bedeutung sind.

Typisch für die systemische Gesprächsführung ist die Verwendung "zirkulärer" Fragen. Diese verbessern das gegenseitige Verständnis, bzw. legen oft erstmals offen was der eine Partner über den anderen zu wissen glaubt.

Weitere Frage- und Interventionstechniken, dienen gleichermaßen dazu:

  • die jeweilige Sicht eines Partners auf das Problem zu erkennen,
  • Bewertungen und Beurteilungen bewusst zu machen,
  • Muster und typische Abläufe ( z.B. Streiteskalation )
  • sowie neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen.

Die Systemische Therapie ist ein eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren mit einer Vielzahl von Methoden und Anwendungsbereichen. Im Wesentlichen betrachtet sie den einzelnen Menschen im Beziehungsgefüge seines Umfeldes und sieht Symptome als Ausdruck bestimmter Beziehungsmuster. Therapeutische Interventionen zielen darauf, Muster deutlich werden zu lassen, Ressourcen zu aktivieren und Handlungsmöglichkeiten der Beteiligten zu erweitern.

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